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Gemeinde Selk

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Allgemein:

 

Selk ist eine ehrenamtlich verwaltete Gemeinde und liegt in landschaftlich sehr reizvoller Lage direkt am Selker Noor. Das bedeutet eine verkehrsgünstige Lage unmittelbar südlich an der Kreisstadt Schleswig angrenzend. Zur dänischen Grenze, zur Nord- oder Ostsee gelangt man nach rund 40 km Fahrt. Hamburg erreichen sie nach rund 120 km. Die Landeshauptstadt Kiel und Flensburg - als der zentrale Ort im nördlichen Schleswig-Hostein - sind ebenso in rund 30 - 40 Minuten mit dem Pkw in unmittelbarer Schlagdistanz..

 

Sie erreichen Selk über die Autobahn A7 Abfahrt Schleswig/Jagel, über die B77 am Selker Kreuz / Busdorfer Kreisel. Selk ist somit sehr gut angegliedert an die Hauptverkehrswege des Geestrückens von Schleswig-Holstein.

 

Der knapp 900 Einwohner zählende Ort besteht aus den beiden Hauptortsteilen Oberselk und Niederselk. Kleinere Ortsteile sind Wedelspang und Altmühl. Die Gemeinde ist vorwiegend durch Wohnbebauung mit großzügig geschnittenen Grundstücken geprägt. Selk hat sich in den letzten 40 Jahren aufgrund der hervorragenden verkehrstechnischen Anbindung und der gesuchten landschaftlichen Reize zu einem bevorzugten Wohngebiet mit Niveau mit angenehmer Fahrraddistanz zu Schleswig entwickelt.

 

Die Landwirtschaft und stehendes Gewerbe sind in die Randbezirke verlagert worden. Zur Aufrechterhaltung des besonderen Charakters hat sich Gemeinde entschieden, ihre möglichen Gewerbegebietskontingente auf das interkommunale Gewerbegebiet Schleswig / Schuby (an der Autobahnabfahrt A7 Schleswig-Schuby) und das Amtsgewerbegebiet Wikingerland (an der Autobahnabfahrt A7 Schleswig-Jagel) zu übertragen.

 

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Geschichtlich ist Selk für alle Historiker nicht nur aufgrund der Erwähnungen aus dem kriegerischen Treiben aus 1864 s.u. ein interessanter Ort. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich in 1412, so dass in 2012 das 600 jährige Bestehen von Selk gefeiert werden konnte. Seit mehreren hundert Jahren sind die Mühlenrechte hier gegeben. Allein dies läßt ein reges Treiben auf dem heutigen Gemeindegebiert vermuten. Die unmittelbare Nähe zur Wikingerstadt Haithabu, die direkte Lage am Noor (Fischerei) mit unmittelbar angrenzenden Wiesen (Landwirtschaft) und Wäldern (Jagd), die Nähe zum Ochsenweg auf dem Geestrücken mit Abzweig entlang der Schlei in die fruchtbaren Felder von Schwansen durch Selk sowie der ganzjährigen Frischwassergarantie durch den Mühlenbach lassen noch erhebliches Potential zum Entdecken einer frühzeitlichen Siedlung vermuten.

 

Man kann gespannt sein, ob man im Ort in naher Zukunft nicht ein noch älteres Bestehen feiern darf.

 

Das Wappen:

 

Für das 2002 genehmigte Gemeindewappen gilt folgende Wappenbeschreibung: "Von Gold und Blau schräglinks geteilt, oben eine grüne Kopfweide, unten ein schräg gestelltes unterhalbes achtspeichiges silbernes Mühlrad." Historische Begründung: Der Ortsnamen der Gemeinde Selk leitet sich her von dän. selje = "Weide" (W. Laur 1992). Die Kopfweide bezieht sich auf den Namen der Gemeinde. Der in das Selker Noor mündende Mühlenbach wurde jahrhundertelang durch den Betrieb einer Wassermühle als Energiequelle genutzt. Das halbe Mühlrad soll daran erinnern.

 

Die Farben Blau und Gelb beziehen sich auf die Farben des Wappens des Kreises Schleswig-Flensburg, der naheliegenden Stadt Schleswig und auf die Farben im Wappen des Amtes Haddeby. Das Gelb bezieht sich zugleich auf die Schleswiger Vorgeest, die bis ins Gemeindegebiet hineinreicht und das Landschaftsbild von Selk wesentlich geprägt hat. Es weist ebenfalls auf die wirtschaftliche Bedeutung des Kiesabbaus für die Gemeinde hin.

 

Tourismus:

 

Der Königshügel, von Busdorf kommend am Ortseingang von Selk gelegen, ist eine Gedenkstätte an gefallene österreichische Soldaten im Krieg von 1864. Damals zogen preußische und österreichische Soldaten gegen das dänische Heer zu Felde. Der Krieg endete mit der Schlacht bei Düppel (heute Dänemark).

 

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Die direkt am Selker Noor gelegene Badestelle wird durch das Amt Haddeby unterhalten. In herrlicher Lage findet man hier „Natur und Erholung pur“.

 

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Arbeitskreis Dorfchronik

 

Der jetzige Arbeitskreis Dorfchronik begann Anfang 2007 im Auftrag der Gemeinde Fotos, Dokumente usw. zu sammeln und zu archivieren. In der 2012 erschienenen Festschrift zur Feier des 600-jährigen Jubiläums der urkundlichen Nennung Selks wurde eine Kurzchronik, die die Jahre 1412 -2012 umfasst, sowie ein gekürzter Artikel zur Vor- und Frühgeschichte veröffentlicht. 2015 erstellte der Arbeitskreis das Faltblatt "Historische Stätten in Selk" und die Ausarbeitung  "Eine kleine Einführung in die Geschichte der Gemeinde Selk", die 22 Seiten umfasst und als PDF-Datei von dieser Website heruntergeladen werden kann. Der entsprechende Link findet sich hier. 

Geschichte der Gemeinde Selk

Diese wirklich sehr gut  gelungene und aussagekräftige Arbeit bringt jeden Leser einen großen Schritt weiter, Selk und die dörflichen Zusammenhänge ein Stück besser verstehen zu können.

 

Bürgermeister der Gemeinde ist Klaus Dietrich.

Moorredder 1
24884 Selk

Telefon (04621) 32931 Bürgermeister

Homepage: www.gemeinde-selk.de


Veranstaltungen

21.07.2017
19:00 Uhr
zünftiger Bayerischer Festabend / AUSVERKAUFT!
Zünftiger Bayerischer Festabend in Selk, ein MUSS für Freunde der guten Stimmung in bayerischer ... [mehr]
 
23.07.2017
11:00 Uhr
ODTIMERTREFFEN in Selk
Im Rahmen der Amtszeltfestes wird auf dem Festzeltplatz in Selk am Sonntag, d. 23.07.2017 ab etwa ... [mehr]
 
23.07.2017
11:30 Uhr
Bayerischer Frühschoppen in Selk
Bayerischer Frühschoppen in Selk / Amt Haddeby[mehr]
 

Gastroangebote

21.07.2017 bis 21.07.2017
19:00 Uhr
zünftiger Bayerischer Festabend / AUSVERKAUFT!
Zünftiger Bayerischer Festabend in Selk, ein MUSS für Freunde der guten Stimmung in bayerischer ... [mehr]
 
23.07.2017 bis 23.07.2017
11:00 Uhr
ODTIMERTREFFEN in Selk
Im Rahmen der Amtszeltfestes wird auf dem Festzeltplatz in Selk am Sonntag, d. 23.07.2017 ab etwa ... [mehr]
 
23.07.2017 bis 23.07.2017
11:30 Uhr
Bayerischer Frühschoppen in Selk
Bayerischer Frühschoppen in Selk / Amt Haddeby [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Wildgeflügelpest im Amt Haddeby

(13.01.2017)

Amt Haddeby                                                                    24866 Busdorf, 13.01.2017

Örtliche Ordnungsbehörde

 

Wildgeflügelpest im Amt Haddeby

Der Kreis Schleswig-Flensburg hat mit seiner Allgemeinverfügung vom 07.12.2016, in der Fassung der 2. Änderung vom 16.12.2016 angeordnet, dass das Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg und der Stadt Flensburg ab dem 07.12.2016 als Beobachtungsgebiet festgelegt werden.

Der Kreis Schleswig-Flensburg hat mit amtlicher Bekanntmachung vom 12.01.2017 für das Amt Haddeby einen unveränderten Zustand angeordnet. Das gesamte Amt Haddeby ist Beobachtungsgebiet!

Auf die Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg hinsichtlich der Anordnung zur Geflügelhaltung und Haustierhaltung wird im u. a. Download verwiesen.

 

Im Auftrag

gez. Drews

Drews

FDL 1

[Download]

zünftiger Bayerischer Festabend / AUSVERKAUFT!

(30.12.2016)

Das Amtszeltfest 2017 in Selk wirft seine Schatten voraus. Das Organisationsteam um Bürgermeister Klaus Dietrich und Wehrführer Uwe Stolley konnte unter Mithilfe der Jugendbläsergruppe Haddeby für den 21.07.2017 die Musikkapelle Unterreitnau mit über 60 Musikerinnen / Musikern als Top Act verpflichten. Die Bayerische Musikkapelle vom Bodensee ist im Amtsbezirk durch ihren grandiosen Auftritt im Rahmen des Amtszeltfestes in Geltorf noch sehr gut in Erinnerung. Pure Lebenslust in bayerischer Festzeltatmosphäre, gepaart mit toller Stimmung und Blasmusik verspricht einen Abend, den man im nördlichen Schleswig-Holstein nur selten erleben darf. Besonders stolz ist man darauf, mit dem gefundenen Festzeltstandort in unmittelbarer Nähe zum Selker Noor - gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus - die landschaftlichen Reize des Ortes in das Programm einfließen lassen zu können.  Das Orgateam hat den Kartenvorverkauf ab dem 12.12. gestartet. Bereits nach wenigen Wochen waren alle Karten vergriffen.

Foto zu Meldung: zünftiger Bayerischer Festabend / AUSVERKAUFT!

Geflügelpest - Allgemeine Information

(12.11.2016)

In einer Geflügelhaltung im Kreis Schleswig-Flensburg ist Geflügelpest amtlich festgestellt worden. Das nationale Referenzlabor für aviäre Influenza, das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), wies heute (12. November 2016) den hochpathogenen Erreger des Subtyps H5N8 nach. Damit ist erstmals in Schleswig-Holstein der Geflügelpesterreger in einer geschlossenen Tierhaltung nachgewiesen worden. Bei dem Betrieb handelt es sich um eine Hühnerhaltungsanlage mit rund 30 000 Tieren. Alle Tiere müssen nun der Geflügelpest-Verordnung entsprechend getötet werden. 

„Damit ist eine neue Stufe bei der derzeit grassierenden Geflügelpest erreicht. Sie ist hochaggressiv. Sie Situation ist besorgniserregend und bedeutet für alle – Tierhalter und Tierhalterinnen, Behörden und Labore - eine große Herausforderung. Ich begrüße, dass der Bund jetzt den Krisenstab einsetzt. In mehreren Gesprächen mit Bundesagrarminister Schmidt und Staatssekretär Aikens habe ich in den letzten Tagen dem Bund gesagt, für wie wichtig ist die Koordinierung der Ländermaßnahmen halte", sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck in Kiel. 

Der Krisenstab, bestehend aus den Staatsekretären von Bund und Ländern, tagte am Nachmittag noch. Ich begrüße, dass der Bund jetzt den Nationalen Krisenstab Tierseuchen eingesetzt hat. In mehreren Gesprächen mit Bundesagrarminister Schmidt und Staatssekretär Aikens habe ich in den letzten Tagen dem Bund gesagt, für wie wichtig ist die Koordinierung der Ländermaßnahmen halte. " 

Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet eingerichtet

Der Kreis Schleswig-Flensburg richtete am Samstag einen Sperrbezirk von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet von weiteren sieben Kilometern ein. Die Polizei sperrte den Betrieb zudem ab. Aus Gründen des Tierseuchenschutzes ist es fremden Personen untersagt, das Gelände zu betreten. Landwirtschaftsminister Robert Habeck und Landrat Wolfgang Buschmann appellierten dringend, sich daran zu halten. Verstöße gegen Regelungen auf Basis des Tiergesundheitsgesetzes sind Ordnungswidrigkeiten, die mit Bußgeldern bis zu 30.000 Euro geahndet werden können. Die fahrlässige oder vorsätzliche Verschleppung von Tierseuchen ist strafbar. 

Landrat Buschmann betonte: „Gleich nach Bestätigung des Falles haben wir den Verwaltungsstab zusammengerufen und alle notwendigen Schritte eingeleitet. Alle haben extrem gut und reibungslos zusammengearbeitet – von den Veterinären über die Polizei bis hin zur Freiwilligen Feuerwehr.“ 

FLI untersucht Ursache der Einschleppung

Seit Mittwoch hatte es in dem Betrieb vereinzelte Todesfälle bei Hühnern in der Anlage gegeben, die zunächst in Zusammenhang dem Ausfall einer Lüftung gebracht wurden. Der Tierhalter beauftrage ein privates Labor mit Probennahmen. Nachdem diese Ergebnisse am Freitag einen ersten, aber nicht amtlichen Verdacht ergaben, wurde unmittelbar amtliche Proben genommen und noch in der Nacht zum Samstag von FLI analysiert. Das FLI wird ein Team von Epidemiologen zur Klärung der Ursache der Einschleppung nach Schleswig-Holstein schicken. 

Es ist ein Zuchtbetrieb – die Eier sind Bruteier, keine Konsumeier. Die letzte Lieferung ging am Montag noch vor Erkrankung der Tiere heraus, und zwar nach Dänemark. Weitere Untersuchungen laufen. Schleswig-Holstein hat den Bund darüber verständigt, damit er die zuständigen Behörden in Dänemark informieren kann. 

Land verstärkt Sicherheitsvorkehrungen

Habeck sagte weiter: „Wir werden in Schleswig-Holstein die Sicherheitsvorkehrungen noch weiter verstärken. So werden wir auch für kleine Geflügelhaltungen Biosicherheitsmaßnahmen, also strengste Hygienevorschriften vorschreiben. Damit gehen wir über die vom Bund in der Geflügelpest-Verordnung vorgegebenen Maßnahmen hinaus. Das ist erforderlich, um die Risiken zu minimieren. Dennoch: Weitere Fälle sind nicht auszuschließen.“ Eine entsprechende Allgemeinverfügung des Landes soll am Sonntag veröffentlicht werden, Landwirte erhalten eine Handreichung für die kleineren Geflügelhaltungen (unter 1000 Tiere). 

Bestätigung von Geflügelpest bei Wildvogel in Segeberg

Seit vergangenem Wochenende sind vor allem im östlichen Landesteil Schleswig-Holsteins zahlreiche tote Wildvögel aufgefunden worden, insbesondere Reiherenten, aber auch Graugänse und Schwäne. Am Dienstag (8. November) stellte das FLI den ersten Fall von Geflügelpest des Subtyps H5N8 fest. Seitdem konnte das Virus in den Kreisen Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg sowie in Lübeck festgestellt werden. Auch in Segeberg wurde ein Verdacht bei Wildvögeln bestätigt. In Lübeck war die erste Hobbygeflügelhaltung mit 18 Puten betroffen. Darüber hinaus wurden beim Landeslabor eine Reihe von Proben von Wildvögeln oder Geflügel eingesendet. 

Außerhalb von Schleswig-Holstein wurde die Geflügelpest des Subtyps H5N8 bislang in Mecklenburg-Vorpommern, Bayern und Baden-Württemberg bestätigt, sowie in Däne-mark, Österreich, Schweiz und Polen – dort überall bei Wildvögeln. In mehreren Bundes-ländern wird Hausgeflügel aufgestallt, genauso in Dänemark und den Niederlanden. Das Friedlich-Löffler-Institut ist dabei, das Virus zu analysieren. 

Maßnahmen des Landes und der Kreise 

Landesweit wurden von den zuständigen Kreisen Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete rund um die Fundorte von an Geflügelpest erkrankten Wildvögeln bzw. betroffenen Tierhaltungen eingerichtetSperrbezirke haben mindestens drei Kilometer Radius, Beobachtungsgebiete mindestens weitere sieben Kilometer um die jeweilige Fundstelle der Wildvögel herum. In diesen Gebieten gelten Beschränkungen für Geflügelhaltungen: Geflügel muss aufgestallt werden und darf vorübergehend nicht verbracht werden (Sperrbezirk: 21 Tage ab dem letzten Geflügelpest-Nachweis; Beobachtungsgebiet: 15 Tage ab dem letzten Geflügelpest-Nachweis in dem betroffenen Restriktionsgebiet). Die Bestände im Sperrbezirk sind regelmäßig klinisch zu untersuchen und es müssen Proben genommen werden. Zudem gelten strenge Biosicherheitsmaßnamen (Stallhygiene, Reinigung, Desinfektion). 

Darüber hinaus gilt landesweit eine Stallpflicht für Hausgeflügel. Es gilt zudem eine Empfehlung der obersten Jagdbehörde: Es sollte keine Jagd auf Wassergeflügel gemacht werden, damit Tiere nicht aufgescheucht werden und das Virus weiterverbreiten.

In den Restriktionsgebieten dürfen Hundes und Katzen nicht frei herumlaufen. Diese Tiere erkranken im Regelfall nicht, aber sie können das Virus nach Kontakt weiter verbreiten. Daher sollte auch sonst direkter Kontakt von anderen Haustieren, insbesondere Hunden und Katzen, mit toten oder kranken Vögeln auch außerhalb der Restriktionsgebiete verhindert werden. 

Bürgertelefon eingerichtet

Um Fragen von Bürgerinnen und Bürgern zu beantworten, hat das Land ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist von Sonntag an wieder von 9.00 bis 17:00 Uhr besetzt und unter 0431 160 6666 erreichbar. 

Zudem hat der betroffene Kreis Plön ab 10. November unter der Telefonnummer 04522/74387 Mo-Do von 8.30-17.00 Uhr, Fr 8.30-13.00 Uhr ein Bürgertelefon eingerichtet. 

Das Kreisveterinäramt Segeberg wird am Samstag, den 12.11.2016 von 9 Uhr bis 13 Uhr über das Bürgertelefon unter 04551 – 951 211 erreichbar sein, danach wird es ja nach Lage entschieden. 

Sammelstellen für verendete Vögel bei Ordnungsämtern

Wem tote Wasservögel auffallen, sollte sich an das zuständige Ordnungsamt wenden. Die Ordnungsämter des Kreises Plön haben Sammelstellen für verendete Wildvögel eingerichtet. Zudem gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen: Tote Tiere sollten nicht angefasst werden; Hunde müssen in den betroffenen Gebieten nahe dem Wasser aufgrund des Schutzstatus ohnehin angeleint werden. 

Hintergrund zur Aviären Influenza

Die Aviäre Influenza kann in zwei Formen bei Hausgeflügel und Wildvögeln auftreten: Die niedrigpathogene Form (LPAI) oder die hochpathogene Form (HPAI), die Geflügelpest. Die hochpathogene Form unterliegt sowohl bei Wildvögeln wie auch beim Hausgeflügel der Anzeigepflicht und wird durch die Maßnahmen der Geflügelpest-Verordnung bekämpft. Eine Impfung gegen das Virus ist nicht erlaubt. 

Am Montag war gemeldet worden, dass in Polen mehr als 70 Wildenten und Möwen verendet aufgefunden wurden. Hier wurde der hochpathogene Influenza A- Subtyp H5N8 nachgewiesen. 

2014 war in mehreren Geflügelhaltungen und bei Wildvögeln in Deutschland sowie anderen Ländern der EU die Geflügelpest des Subtyps H5N8 nachgewiesen worden. Zum Schutz der Bestände hatte Schleswig-Holstein damals eine Aufstallungspflicht in Risikogebieten verhängt.

Hochpathogene Influenzaviren sind bislang noch nie in den Hausgeflügelbeständen in Schleswig-Holstein festgestellt worden. 2006 wurden sie aber bei 32 Wildvögeln in Schleswig-Holstein nachgewiesen. Damals wurde der Influenza-A-Virus des Subtyps H5N1 festgestellt. 

Bislang keine Übertragung von H5N8 auf den Menschen bekannt

Die Aviäre Influenza stellt vor allem eine Gefahr für Vögel dar. Nach Einschätzung des Robert Koch Instituts sind humane Erkrankungen mit dem Hochpathogenen Aviären Influenza-Virus des Subtyps A (H5N8) bisher nicht beobachtet worden, können aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Beim Einsatz adäquater Schutzmaßnahmen sind Übertragungen auf den Menschen jedoch unwahrscheinlich. Auch im Zusammenhang mit bekannten Ausbrüchen beim Geflügel durch mit diesem Virus verwandte Geflügelpestviren in Südkorea, Japan oder China wurden bisher keine humanen Erkrankungen berichtet. 

Entsprechend den Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung sollten grundsätzlich die Hygieneregeln im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukten beachtet werden. So müssen Geflügelgerichte gründlich durchgegart werden, rohes Geflügelfleisch ist getrennt von den übrigen Lebensmitteln aufzubewahren und Küchengeräte sind zu reinigen

Näheres dazu unter: https://www.rki.de/

http://www.bfr.bund.de/cm/343/aktueller-vogelgrippe-ausbruch-virusuebertragung-h5n8-durch-den-verzehr-von-gefluegelfleisch-und-gefluegelfleischprodukten-unwahrscheinlich.pdf

Medien-Information des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume vom 12. November 2016

Geflügelpest ausgebrochen!

(10.11.2016)

Amtliche Bekanntmachung
des Kreises Schleswig-Flensburg
vom 10. Nov. 2016

In der Gemeinde Fleckeby im Kreis Rendsburg-Eckernförde, wurde am 10.11.2016 der Ausbruch der Geflügelpest bei einem Wildvogel amtlich festgestellt.
Die Gebiete der Gemeinde Borgwedel nördlich der B 76 werden zum Sperrgebiet erklärt!

Das Amt Südangeln mit Teilen der Gemeinden Brodersby, Nübel, Schaalby, Taarstedt, Tolk, Twedt, Goltoft
Das Amt Haddeby mit Teilen der Gemeinden Busdorf, Fahrdorf, Geltorf, Jagel, Lottorf, Selk,
Amt Süderbrarup mit Teilen der Gemeinde Ulsnis,
Teile der Stadt Schleswig,
werden zum Beobachtungsgebiet erklärt!

Weitere Informationen ergeben sich aus der Anordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 10. Nov. 2016
(siehe Downloads!)

[Anordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest]

Kostenfreie Homepage-Erstellung für Selker Einrichtungen

(05.10.2015)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Selk vernetzt“ stellt allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Gemeinde in den kommenden Monaten exklusiv zehn Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das neue Förderprogramm ermöglicht die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wird unkompliziert und ressourcensparend den Selker Einrichtungen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Gemeinde Selk kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten. Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 71 oder 0331-550 474 72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

[Interessenbekundung]

[Azubi-Projekte]

[Förderverein für regionale Entwicklung e.V.]

Foto zu Meldung: Kostenfreie Homepage-Erstellung für Selker Einrichtungen